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| flutkatastrophe, karneval, trotz |
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Das finde ich ist ein sehr guter Beitrag auch für das Forum... Es ist schlimm was dort unten passiert ist... aber man mu߸ auch, so hart es auch klingt, sagen es geht weiter und solange man mit allem was einem in der Macht steht hilft, darf man trotzdem sein eigens Leben nicht vernachlässigen. |
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Kein mölmscher Frohsinn in Brüssel
Die Landesvertretung sagte wegen des Trauertages eine geplante Veranstaltung ab. Zwei Busse und ein Lastwagen für die Tontechnik waren schon bestellt. Am 21. Januar sollten die Erste Gro߸e Mülheimer Karnevalsgesellschaft (MüKaGe) und die Karnevalsgesellschaft Blau-Wei߸ mit einem jecken Bühnenprogramm in der nordrhein-westfälischen Landesvertretung in Brüssel närrischen Frohsinn verbreiten. Die Landesvertretung hatte bereits über 200 Gäste aus dem Europäischen Parlament eingeladen. Doch aus dem Brüssler Gastspiel mit Musikzug, Männerballett, Stimmungsband und Tanzgarden wird jetzt nichts. Am Montagnachmittag kam die Absage per Fax. Grund hierfür ist der nationale Trauertag für die Flutopfer in Südasien, der am 20. Januar mit einem Staatsakt in Berlin begangen wird. Einen Tag später in Brüssel eine Karnevalsveranstaltung zu eröffnen habe der NRW-Europaminister Wolfram Kuschke wohl als unpassend empfunden, meint der Vorsitzende der MüKaGe, Horst Heinrich, zum Hintergrund der Absage. Bereits vor einem Jahr hatte Heinrich das Projekt mölmscher Karneval in Brüssel auf den Weg gebracht. Bei einer Karnevalsveranstaltung im Kölner Gürzenich kam er mit Bekannten ins Gespräch, die in der Brüssler NRW-Vertretung arbeiten. Als er von ihnen erfuhr, dass die Landevertretung bisher keine Gesellschaften aus den rheinischen Karnevalshochburgen für eine Veranstaltung in Brüssel habe gewinnen können, brachte er die MüKaGe ins Spiel. Verstärkung suchte und fand er bei der KG Blau-Wei߸. Im Dezember schien alles in trockenen Tüchern zu sein. Obwohl Heinrich aus der Enttäuschung aller Beteiligten keinen Hehl macht, ist er zuversichtlich, dass die Karnevalisten am Ende auf keinen Stornierungskosten sitzen blieben werden. Au߸erdem geht er davon aus, dass das Brüssler Gastspiel von MüKaGe und Blau-Wei߸ in der nächsten Session nachgeholt werden kann. In diesem Zusammenhang freut sich der MüKaGe-Vorsitzende auch darüber, dass das Benefizkonzert, zu dem seine Gesellschaft, der Musiker Horst Hermann und seine Band "Die Oberkrainer" am Montagabend in den Handelshof eingeladen hatten, 1300 E für die Flutopfer in Süasien einspielte. Das Geld konnte dem Deutschen Roten Kreuz übergeben werden. (T.E.) 11.01.2005 Quelle NRZ vom 12.01.2005 PS: Unsere Stadtstreicherin Ursula Durgeloh sollte auch dort auftreten
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Liebe Grüße Nobby wer kämpft ... kann verlieren
wer nicht kämpft ... hat schon verloren |
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Ich mein ist ja traurig, was da passiert ist, aber mu߸ man deswegen gleich alles absagen?
Hätte es auch nicht gereicht, wenn man eine Trauerminute gemacht hätte? Das Leben mu߸ weiter gehen und den Menschen in den betroffenen Gebieten wird dadurch auch nicht mehr geholfen. |
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Auf der einen Art finde ich das Richtig und irgendwie auch nicht...
Vielleicht hätte man gucken sollen, ob der Termin verschoben werden kann oder so etwas in der Art, man hätte daraus auch noch eine Art Benefizveranstaltung machen können, es gibt etliche Möglichkeiten... Naja, kann man nichts machen!!!! Es ist nur sehr schade!!! Gru߸ Steffi |
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Benefizveranstaltung in Köln
Das hatte Köln noch nicht gesehen. Im Zehn-Minuten-Takt traten auf der Bühne im Kölner Maritim alle Grö߸en des Rheinischen Karnevals auf. Ob Bläck Föös, Brings, oder die Höhner - sie alle unterstützten die Benefiz-Sitzung zugunsten der Flutopfer in Asien. "... und keiner ist allein", schmetterten die Kolibris um kurz nach Mitternacht (27.01.05) im Kölner Maritim dem Publikum entgegen - und schufen damit fast das inoffizielle Motto des Abends. Denn die Jecken im Saal hatten zu diesem Zeitpunkt schon weit über 100.000 Euro für die Flutopfer in Asien gesammelt - und gezeigt, dass die Menschen in Thailand oder Sri Lanka nicht allein sind. Offiziell lautete das Motto des Abends denn auch "Kölner Karnevalisten helfen". Und alles, was im Rheinischen Karneval Rang und Namen hat, war zu dieser wohl einmaligen Benefiz-Veranstaltung gekommen. Ob die Bläck Föös, die Höhner, Brings, Bernd Stelter oder das Schnäuzer Duo - alle Künstler und Bands verzichteten an diesem Abend auf ihre Gage für den guten Zweck. Und auch das Eintrittsgeld der 1.500 Jecken von jeweils 21 Euro pro Karte kommt den Flutopfern in Asien zugute. "Der Kölner Karneval hatte immer schon eine soziale Komponente", betonte Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma. Diese Sitzung helfe anderen Menschen und sei somit für alle so etwas wie eine Tankstelle für die Seele. Aber darf man feiern und lachen, wenn in Asien Hunderttausende Opfer der Flutkatastrophe zu beklagen sind? Für den "bergischen Jung" Willibert Pauels ist das keine Frage: "Der Tod ist Realität, aber er hat niemals das letzte Wort. Das Lachen besiegt die Tränen", rief der gelernte Diakon den Jecken im Kölner Maritim zu. Bereits im Mittelalter wäre es sogar für jeden Kirchgänger Pflicht gewesen, zur Ostermesse den Tod auszulachen. Und das Publikum im Saal folgte auch diesen Ausführungen nur zu gerne. Knapp 1.500 Jecken lachten, tanzten, schunkelten und spendeten flei߸ig. Um kurz nach ein Uhr nachts zeigte die Spendenuhr im Saal des Maritim über 125.000 Euro an. Die spätere Abrechnung ergab sogar einen Endstand von knapp 130.000 Euro. Das Geld soll nun SOS-Kinderdörfern in Indien, Indonesien und Sri Lanka zur Verfügung gestellt werden. Weiterhin soll ein Hilfsfahrzeug für eine besonders stark betroffene Region in Sri Lanka gekauft werden. Der Initiatorenkreis "Kölner Karnevalisten helfen" wurde erst Anfang des Jahres ins Leben gerufen. Die Idee stammte von der Nippeser Bürgerwehr um ihren Präsidenten Manfred Wolff. Spontan schlossen sich die anderen acht Präsidenten oder Kommandanten der Traditionskorps an und stellten in nur drei Wochen das dicht gedrängte Programm des Abends zusammen. Im Zehn-Minuten-Takt traten insgesamt 26 Künstler und Bands auf der Bühne auf. Sechs Stunden lang wurde den Jecken im Saal ein Highlight nach dem anderen geboten. "Die Veranstaltung war ein voller Erfolg" bilanziert Susanne Seiffert vom Initiatorenkreis. "Anfangs hatten wir Bedenken, ob unter der Woche das Publikum bis zum Schluss aushalten würde. Aber wir hatten auch um ein Uhr nachts noch eine super Stimmung im Saal." Im Rheinischen Karneval war die Kölner Benefiz-Sitzung mit Sicherheit ein absolutes Highlight. In der Reihe der Spendenaktionen war sie aber nur eine Aktion von vielen, denn überall in Nordrhein-Westfalen finden und fanden im Karneval Unterstützungsaktionen für die Flutopfer in Asien statt. Quelle: Internetmagazin alaaaf.de - Newsletter
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